LS Lifestyle: Absichten und persönliche Betrachtungen


Dominanz ... mit einem Lächeln für die Blumen
Ein Beitrag von Julian 

„Dominanz“. Die Szene liebt dieses Wort oder hasst es. Manche strafen es Lügen, andere verlieren sich in seinem Zauber. In meinen bösen Momenten würde ich zynisch fragen, ob man etwas benutzen kann, von dem man nicht weiß, was es bedeutet. In guten Momenten, so wie heute Morgen, da wird mir selbst wieder der Zauber der Dominanz deutlich. Aber was ist es, das Subs Schmerz und Opfer in Glück umwandeln lässt und auch noch Stolz erzeugt. Wenn das gewisse Strahlen vom Grund der Seele aufleuchtet, welches uns ach so fiese Sadisten verzückt. Wer zaubern kann, fragt sich warum er das kann, wer verzaubert wird mag fragen, was ihn dazu bewegt es zu genießen.
Vielleicht kommt man der Antwort näher, wenn man mit der umgekehrten Frage beginnt. Nicht „was ist Dominanz?“, sondern „Was ist Dominanz nicht?“.

Es gibt viele verschiedene Ansichten darüber, was Dominanz sein könnte. Jedoch scheint klar, dass es sich nicht um oberflächliche und offensichtliche Dinge handeln kann, da ihr doch eine gewisse Tiefgründigkeit gegeben ist. Offensichtliche Dinge, wie Härte und Unnahbarkeit haben für mich wenig mit Dominanz zu tun. Nein, ich empfinde sie sogar als schwach. Härte dient dazu nicht verletzt zu werden, Unnahbarkeit verhindert berührt zu werden, beides geschieht aus Angst. Und ängstliche Menschen können nicht dominant sein.

Und was ist mit Direktheit ? Gute Frage. Auf selbstbewusste Menschen wirkt zu direktes Auftreten meistens dümmlich und unhöflich, denn wenn man sich schon versklaven lassen will, dann verdammt nochmal nicht von Dom Kalle aus Hinterkahlarsch, der das Gespräch mit :"Knie dich hin, du Schlampe !", eröffnet. Das mag gar nicht an dem "Knie dich hin" liegen, auch nicht an der "Schlampe", nein, es liegt an dem etwas schwachen Gefühl für Timing. Leider weiss Dom Kalle dies nicht.  

Wenn Direktheit, Härte und Unnahbarkeit zumindest in oberflächlicher Betrachtung nichts mit Dominanz zu tun haben, was mag noch bleiben ? Und da schwant mir Übles. Ich wage glatt zu denken, dass Subtilität, Feingefühl und Phantasie ein sehr eklatanter Teil der Dominanz sind. Verdammt, das klingt nun so gar nicht männlich. Nicht wahr, Kalle ? 

Die devote Frau scheint auf den ersten Blick gar nicht so devot, nein, sie lacht laut, hat interessante soziale Kontakte, hat nebenbei die Fähigkeit zu tiefgründigen Gesprächen und verfasst in ihrer Freizeit Lyrik vom Feinsten. Probieren wir es doch einfach mal mit "Sub"tilität ( welch' erschütterndes Wort für die Männlichkeit ). Wir sind nett, freundlich, respektieren sie, schätzen ihre selbstbewussten Aussagen, verlieben uns in ihr Lachen, entwickeln zärtliche Gefühle.... Moment ! Gefühle ? Adieu, Du Unnahbarkeit.

Aber Mann gibt so leicht nicht auf. Der dominante Kerl von Welt weiss, wie er sie fängt, die Schöne. Er ist Erzähler, er beginnt von seinen Erfahrungen zu berichten, davon, wie er Tränen als Geschenke der Seelen genießt, er umschreibt phantasievolle Situationen in denen Scham eine Rolle spielt, denn Nacktheit ist Verwundbarkeit und verwundbar möchte sie sein, die Schöne. Er spricht von den Frauen, was er an ihnen liebt, ihre Stärke, ihren Mut sich hinzugeben, er bezeichnet sich als Künstler, der nur entblättert, was schon schön ist, denn er zeigt den Frauen ihre eigene Schönheit. Er ist bescheiden, prahlt nicht, er streift mit Worten zauberhafte Dinge, wie Hilflosigkeit, Schmerz, wie schön es ist wenn sich eine Gestalt in Fesseln windet, stöhnt, jammert und seufzt. Wie sie es hasst und mehr noch liebt, weil es sie befreit von ihrer eigenen Kontrolle, ihrem eigenen inneren Schmerz und ihrem Denken, welches sie quält, denn es verhindert das Gefühl sich zu finden. Wer mit dem Kopf redet, hört sich selbst nicht zu. Die Schöne weiß das, sie lächelt.

Der dominante Mann sagt ihr, dass sie selbst gerne frei wäre, indem sie sich besitzen lässt, um dann bereit für einen sanften Griff in ihre Seele zu sein. Einen Griff, der sie streichelt wie keine andere Berührung es vermag, die sie sich sehnsüchtig wünscht.

Er nennt sie Alice.
Und während sie verwundert ist, dass er ihre Gedanken zu lesen scheint, wächst der Kaninchenbau ins Unermessliche. Er lächelt und sagt ihr, dass er ihr ansieht, wie gerne sie in diesen fallen würde. Sie errötet nicht einfach, sie ist stark. Es blitzt nur kurz in ihren Augen. Sie weiß es noch nicht, aber der erste Fuß steht bereits im Halbschatten des Kaninchenbaus...

Ihr wollt wissen, wie es weitergeht ? Das will Alice auch.

Was habe ich mit dieser kleinen Andeutung von Alice im Wunderland sagen wollen ? Dominanz ist nicht direkt. Dominanz ist nicht hart. Dominanz ist nicht unnahbar. Dominanz ist der Zauber eines Märchenerzählers und guten Beobachters. Er beginnt von Sehnsüchten zu erzählen, denn die haben wir alle. Sicher, die Schöne ist etwas besonderes, aber sie ist Mensch. Er weiß es.

Er weiß, dass Menschen schwach sein wollen, weil Stärke sie anstrengt, unnahbar macht und damit unberührbar. Menschen möchten berührt werden, nicht an der Oberfläche, sondern im Kern. Denn Mensch lernt früh, dass er verletzlich ist und verletzt wird, er baut Mauern um sich auf. Viele wollen diese Mauern nicht mehr wegdenken. Sie leben in ihrem Alltag, sind es gewohnt gewöhnt zu sein. Oft vergessen sie ihre Sehnsüchte und wenn man ihnen mit einem sanften Lächeln davon erzählt, dann bröckeln die Mauern. Und sie wissen, dass sie wieder schwach sein wollen, zumindest um sich auftanken zu können an der Wärme des anderen.

Dominanz ist das Wissen um die Sehnsüchte eines anderen Menschen, ist die Fähigkeit ihm davon zu erzählen um ihn zu verzaubern. Dominanz schreit nicht, sie schleicht sich sanft in den Kopf, küsst verwundene Knoten wach, so dass sie sich lösen und nimmt ihn ein, ohne das er es erahnt.
Und dann endlich kann Dominanz auch hart sein, konsequent, unnahbar. Dann darf sie weh tun, beherrschen, vielleicht höllisch quälen. Es geschieht mit dem Bewusstsein, dass man nur Mauern eintritt um einen Schatz so zu sehen, wie ihn sonst niemand kennt. Und diesen Schatz wird man zu behüten wissen.

Sicher, der Schatz will beherrscht werden, sich durch Dominanz frei und geborgen fühlen, bei jedem Atemzug. Aber ein dominanter Mensch weiß, dass er, um einen Blume zu besitzen sie nicht ausreissen muss. Er lässt sie atmen, aber berührt sie fest, jederzeit, einfach so, wenn ihm danach ist und sie gehorcht. Aber Sie lächelt direkt, unverkrampft, frei. Und wir ach so bösen Sadisten, wenn wir ehrlich sind... kann uns bei diesem Anblick auch mal eine Träne entfleuchen. Aber Dom Kalle, der weint nur alleine.

Mit einem Lächeln, für die schönsten Betrachtungen meines Lebens, an die Blumen.

(c) Julian

 

 
Fernbedienung!
Stimulation per Fernbedienung hat einen besonderen Reiz! Das willige Opfer im Restaurant, im Bus oder in der Oper zu orgiastischen Höhenflügen per Knopfdruck zu treiben... wer hat nicht schon davon geträumt? Im LS Online Shop haben wir einige neue Produkte mit Fernbedienung aufgenommen. Ob klitoral oder anal, per Anruf, oder SMS... die Hersteller sind einfallsreich und haben einige spannende Produkte zu günstigen Preisen auf den Markt gebracht. >>
Spacer
SM Kontakte
Rattenscharfe Kontakte für erotische Traumtänzer und fun for friendly people gibt es in unserer LustSchmerz SM Community. Über 3500 Mitglieder, garantiert fakefrei und ausschliesslich privat. Wir stehen mit unserem Namen für ein seriöses Angebot und bieten einen kostenlosen Testzugang zum Reinschnuppern bei www.LS-Community.de >>
Spacer
Neu & lesenwert
Sie, eine junge, erfolgreiche Innenarchitektin, begegnet in der Mittagspause ihm: einem eleganten, wohlhabenden Fremden, der sie verwirrt und gleichermaßen fasziniert. Als er sie zu sich bittet, zögert sie zuerst, aber ihre Neugier ist stärker. Sie lässt sich auf ihn ein und gerät in eine neue, aufregende Gefühlswelt.In immer intensiver werdenden raffinierten Ritualen wird sie in ihr unbekannte erotische Sphären eingeführt. Ein neuer Roman von Ambiente, erhältlich im LS Online Shop! >>
Spacer
 

[ Home | Impressum | Kontakt | Media-Daten ]
© Das Copyright für sämtliche Inhalte dieses Magazins liegt bei LustSchmerz Hamburg oder den Autoren.
Jegliche Verwendung von Texten bedarf einer schriftlichen Genehmigung.

LustSchmerz Community LustSchmerz Shopping Home